Aktuelles & Termine

28.06.2017

2084 Unterschriften an die Stadtratsfraktionen

170626 Grie Unterschriftenübergabe 1am Montag war es soweit: Wir übergaben die 2084 gesammelten Unterschriften an die Stadträte Ruth Jaensch (Grüne), Cornelia Willius-Senzer (FDP), Jasper Proske (Die Linke) und Dr. Claudius Moseler (ÖDP). SPD und CDU haben trotz Einladung keine Vertretung ihrer Stadtratsfraktion kommen lassen. Von Seiten des Aktionsbündnisses und Unterzeichner*innen waren ca. 15 Leute anwesend.

Wir fanden die Unterschriftenübergabe gelungen. Hier [LINK] findet ihr einen von uns bei der Aktion vorgelesenen Brief einer syrischen Mutter, die mit ihren Kindern in Griechenland festsitzt und nicht zu ihrem Mann nach Deutschland kann. Denn scheinbar ist der Familiennachzug für Angehöriger in Deutschland anerkannten Geflüchteten aus Griechenland nach Absprache von griechischer und deutscher Regierung auf 70 pro Monat gedeckelt worden! [Mit dieser Petition dagegen Protestieren!]170626 Grie- Unterschriftenübergabe 2

Wir danken Dir nochmal für Deine Unterstützung und dass wir auch Deine Unterschrift übergeben durften!

Mit der Unterschriftenübergabe ist natürlich noch kein Stadtratsbeschluss da – auch wenn es von Seiten der anwesenden Stadtratsfraktionen bereits positive Signale gab. Wir werden aber weiterhin am Ball bleiben und nicht lockerlassen, uns für die in Griechenland gestrandeten einzusetzen!

Der nächste Termin ist das Herzblickfestival (26. August) an dem wir eine Ausstellung präsentieren werden.

 

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22.06.2017

ÜBERGABE DER UNTERSCHRIFTEN

Es ist so weit! Am Montag, 26.06, 17:00 Uhr am Eingang des Mainzer Rathauses übergeben wir die gesammelten Unterschriften an die Mainzer Stadtratsfraktionen.

Wir würden uns freuen, wenn auch Du dabei bist, wenn wir Deine Unterschrift übergeben. Gemeinsam wollen wir ein Zeichen setzten: Hinschauen statt Augen verschließen. Aufnehmen statt abschotten!

Bis jetzt haben wir über 1.800 Unterschriften – hilf uns, bis Montag auf die 2.000 zu kommen in dem du den Peitionslink verbreitest, per mail, facebook, twitter: www.weact.campact.de/p/mainz-griechenland

Gerne kannst Du am Montag auch dein selbstgebasteltes Plakat oder Transparent mitbringen! Gerne mit unser Forderung „Menschen auf der Flucht von Griechenland nach Mainz holen!“ oder anderen Sprüchen!

BIS MONTAG!

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Mahnwache auf dem Theaterplatz

Mahnwache Flüchtlinge in Griechenland – aufnehmen, statt abschieben!
Am Samstag, den 18.03. waren wir 60 Leute bei der Mahnwache vor dem Staatstheater. Herzlichen Dank an alle die mitmachten.
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06.03.2017

50.000 Unterschriften an das Bundesministerium des Innern in Berlin

Übergabe der Unterschriften der Petition »Geflüchtete aus Griechenland und Italien nach Deutschland holen – Relocation jetzt umsetzen!« an Vertreterinnen des Bundesministeriums des Innern am 1.3.2017 an den Leiter Stab Koordinierung der Flüchtlings- und Asylbewerberaufnahme – Stab Stab Koordinierung der Flüchtlings- und Asylbewerberaufnahme und Verbindungsoffizier Bundesministerium der Verteidigung zum Bundesministerium des Innern, Herrn Thiermann, auf einer Verkehrsinsel vor dem BMI, Alt-Moabit 140, 10557 Berlin

Am 1. März war es so weit – Ein Komitee der Bundesweit vernetzten Initiativen, zu denen auch wir gehören, übergab die knapp 50.000 Unterschriften schwere Petition Relocation jetzt umsetzen  an das Bundesministerium des Innern. Herrn Thiermann, „Leiter Stab Koordinierung der Flüchtlings- und Asylbewerberaufnahme“, nahm die in den letzten Monaten gesammelten Unterschriften entgegen. Leider war er nicht, wie zunächst zugesagt, bereit zu einem anschließenden Gespräch oder einer inhaltlichen Stellungnahme.

Übergabe der Unterschriften der Petition »Geflüchtete aus Griechenland und Italien nach Deutschland holen – Relocation jetzt umsetzen!« an Vertreterinnen des Bundesministeriums des Innern am 1.3.2017 an den Leiter Stab Koordinierung der Flüchtlings- und Asylbewerberaufnahme – Stab Stab Koordinierung der Flüchtlings- und Asylbewerberaufnahme und Verbindungsoffizier Bundesministerium der Verteidigung zum Bundesministerium des Innern, Herrn Thiermann, auf einer Verkehrsinsel vor dem BMI, Alt-Moabit 140, 10557 Berlin

Vor der Kundgebung vor dem Innenministerium gab es noch eine Pressekonferenz. Einige Zeitungen berichteten über die Aktion:

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18.02.2017

Postkarte und Plakat der Griechenland-AktiPlakat webon

Hier findet ihr unsere Postkarte und unser Plakat zur laufenden Aktion zum Download:

Postkarte ohne Schnittmarke

Plakat_Griechenland

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15.02.2016

Infostand zur Aktion „Flüchtlinge aus Griechenland in Mainz aufnehmen“

Letzten Samstag waren wir wieder in der Mainzer Altstadt unterwegs und haben einige SONY DSCUnterschriften gesammelt. Mittlerweile sind wir mit unseren Unterschriften bei knapp 1500!

Am 18. Februar sammeln wir wieder Unterschriften und freuen uns, wenn Du vorbeischaust!

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15.02.2016

Vernetzungstreffen in Kassel – Forderung an den Bund:  Relocation umsetzen!

Wir für ein Vernetzungstreffen in Kassel – Es gibt in vielen Städten in Deutschland ähnliche Initiativen wie hier in Mainz. Zusammen wollen wir auch auf Bundesebene Druck machen und uns für die Aufnahme von Geflüchteten SONY DSCaus Italien und Griechenland stark
machen. Denn eigentlich gibt es ja bereits ein Abkommen – seit 2015: Deutschland hat zugesagt, bis September 2017 27.500 Menschen aufzunehmen. Traurige 644 Aufnahmen sind in den letzten eineinhalb Jahre jedoch gerade einmal erfolgt.

Unterstütze uns deshalb auch bei der Bundesweiten Aktion mit einer Unterschrift:

Relocation jetzt umsetzen! 

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15.12.2016

Pressemitteilung

Keine Abschiebung nach Griechenland

Wenn Du noch nicht Unterschrieben hast, nutze jetzt die Gelegenheit: www.eract.campact.de/p/mainz-griechenland

Mainzer Aktionsbündnis  gegen Vorschlag der Europäischen Kommission
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Mainz. Die Europäische Kommission hat am 8.12. vorgeschlagen, dass ab dem 15. März 2017 Menschen, die sich von griechischen Flüchtlingslagern in andere EU-Länder durchschlagen, wieder zurückgeschickt werden können. Das Dublin-System müsse stufenweise für Griechenland wieder Geltung haben. Die griechische Asylbehörde habe erhebliche Fortschritte bei dem Aufbau von Erfassungsstrukturen gemacht. Außerdem werde die Lage in den griechischen Camps sich wohl bis März so weit verbessert haben, dass Griechenland die europäischen Standards für Flüchtlingsunterbringung einhalten könne. Schließlich sei ja genug Geld von Europa nach Griechenland geflossen (s. http://europa.eu/rapid/press-release_MEMO-16-4253_en.htm).
Flüchtlingsinitiativen in Mainz, Osnabrück, Potsdam, Mannheim, Darmstadt, Marburg, Wolfsburg, Heidelberg, Hamburg und Münster macht dieser Vorschlag wütend: „Wir wissen um die Situation in den Flüchtlingslagern und die erbärmlichen Zustände“, sagt Jeremias Brunner vom Mainzer Aktionsbündnis „Menschen auf der Flucht aus Griechenland aufnehmen. „Bei unserer Informationsveranstaltung am 16.11. im DGB-Haus berichtete z. B. Clara-Anne Bünger von der Refugee Law Clinic abroad, einen Zusammenschluss von Jurastudierenden und Jurist*innen die Rechtshilfe im Ausland anbieten, von den unhaltbaren rechtlichen Zuständen auf der Insel Chios. Bünger berichtete unter anderem von einem sogenannten Zulässigkeitsverfahren mit dem Flüchtlinge von einer Asylantragsstellung ausgeschlossen werden.“ Die Flüchtlingshilfe Mainz organisiert weiterhin Hilfstransporte nach Griechenland. Zusammen mit Aktiven aus den vorgenannten Städten wollen die Mainzer über ein kommunales Bündnis auf legalem Wege Flüchtlinge aus den griechischen Lagern nach Deutschland holen.
„Wir glauben nicht an Wunder; die Situation in den griechischen Lagern wird auch in drei Monaten nicht den europäischen Standards nahekommen. Deshalb appellieren wir dringend an die Staats- und Regierungschefs, den realitätsfernen Vorschlag der EU-Kommission abzulehnen.“, sagt Marie Dominique Vernhes  von der Griechenland-Solidarität-Gruppe Hamburg. „Und wir fordern von unserer Bundesregierung, dass sie das im September 2015 versprochene Relocation-Programm für 27.500 Geflüchtete aus Griechenland und Italien endlich zügig umsetzt. Noch nicht einmal die für den vergangenen November vollmundig angekündigte Umverteilung von je 500 Menschen aus Griechenland und Italien ist gelungen: Tatsächlich sind von September 2015 bis zum 2. Dezember 2016 nur 408 Menschen aus Griechenland und 207 aus Italien nach Deutschland umverteilt worden.“ (http://ec.europa.eu/dgs/home-affairs/what-we-do/policies/european-agenda-migration/press-material/docs/state_of_play_-_relocation_en.pdf)
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Die Menschen frieren. Dorothee Vakalis, pensionierte Pfarrerin der deutschsprachigen Gemeinde in Thessaloniki berichtet:“Die mit der Versorgung beauftragten NGOs in dem Lager Cherso (nördlich von Thessaloniki) waren im November nicht einmal in der Lage Holz zu organisieren, damit die Menschen sich an Lagerfeuern etwas wärmen konnten. Der religiöse Führer aus dem Yesiden-Lager in Petra – einer Gegend, in der es schon Anfang November sehr kalt war – hatte angekündigt, dass alle 1.000 Bewohner am 20. November das Lager gemeinsam verlassen werden und die 30 km nach Thessaloniki zu Fuß marschieren werden, wenn nicht endlich die griechischen Behörden reagieren und sie in eine wärmere Gegend umsiedeln. Diese Drohung hatte dann doch gewirkt, so dass den Menschen diese Strapaze erspart blieb. Die Unterbringung in Containern oder Baracken, was schon im Sommer versprochen wurde, ist jetzt Anfang Dezember noch immer nicht richtig angelaufen. Die allermeisten Menschen sind weiterhin in unbeheizbaren Zelten, die auf Schotter oder Betonboden stehen, untergebracht. Das Familiencamp Lagadikia ( 600 Personen) soll jetzt endlich Container bekommen. Allerdings ist nicht klar, ob sie beheizbar sein werden.“
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Die Menschen hungern in etlichen Lagern. „Wir betreuen eine Flüchtlingsfamilie in Volos, ein kleines Camp südlich von Thessaloniki. Ca. 200 Menschen leben da in einer unbeheizten Fabrikhalle. Das Essen besteht aus in Plastik eingeschweißte unappetitlich aussehende kleine Portionen, die kalt gegessen werden müssen, da es keine Möglichkeit gibt, sie zu erhitzen.“ so die Osnabrücker Initiative. „Die meisten Geflüchteten, die seit Februar jetzt in diesen Camps festsitzen, haben kein Geld mehr. Für sie ist es überhaupt kein Thema mehr, einen Schleuser zu suchen. Auch fehlt den meisten mittlerweile die körperliche Kraft für so eine Strapaze. Natürlich freuen wir uns mit jedem, der es trotzdem irgendwie geschafft hat.“
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Jeremias Brunner vom Mainzer Aktionsbündnis „Menschen auf der Flucht aus Griechenland aufnehmen“, Prof. Ingeborg Tömmel und Dr. Renate Vestner-Heise von „50 aus Idomeni“ Osnabrück, Marie Dominique Vernhes von der Griechenland-Solidarität-Gruppe Hamburg, Dorothee Vakalis von „Naomi – ökumenische Werkstatt für Flüchtlinge“ Thessaloniki, Franziska Kusserow von Potsdam-Konvoi, Parichart Sincar von „57 – Darmstadt verdoppelt“, Mechthild Hartung von der Flüchtlingshilfe Wolfsburg, Julia Schulze-Buxloh von  „Stadt der Zuflucht Münster“, Harald Möller-Santner von der Hamburger Gruppe „Ottenser Gespräche zu Flucht und Migration“, Quietjes e.V. Wasdow/MV, Unterstützerkreis für Geflüchtete Gnoien, Nadja Encke von „Save me – Mannheim“, Mia Lindemann vom Asylarbeitskreis Heidelberg e.V., Marita Gabrian, Gabi Borgemeister, Barbara Reissland, Aileen Franke von „200 nach Marburg“
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30.11.2016

Rückblick zum Infoabend

„Flüchtlinge aus Griechenland aufnehmen“

am 16.11, 19:00-21:00 Uhr

Karl Kopp, Europareferent bei Pro Asyl, Clara Anne Bünger, Rechtsanwältin bei  der Refugee Lawgri-2 Clinic Abroad, und Panajotis Gavrilis, freier Journalist, gaben mit ihren Fotos und Berichten einen bewegenden Eindruck von der Situation der Menschen in den Lagern dort.

In der anschließenden Diskussion wurde an vielen Beispielen klar, dass die politischen Entscheidungen, wie der EU-Türkei Deal, Relocation, Kontingent- und Resettlementprogramme hauptsächlich zu Verschiebebahnhöfen und bürokratischen Hindernissen geführt haben. Diese Entscheidungen dienen vor allem zur Förderung von Abschreckung und Hoffnungslosigkeit sowie zum Konkurrenzdenken bei den Flüchtlingen.

Ria vom Train of Hope und Dagmar von der Flüchtlingshilfe Mainz berichteten von ihren Erfahrungen mit ihrem Hilfstransport. Ihre 40 Tonnen Hilfsgüter waren innerhalb von einem Tag verteilt, da es den Menschen dort an allem mangelt. Es werden dringend Spenden und Lagerkapazitäten benötigt.gri-1

Wir haben uns gefreut, dass so viele interessierte Menschen gekommen sind und mit uns diskutiert haben. Wir werden weiterhin dafür sorgen, dass das Thema nicht in Vergessenheit gerät und uns für die Aufnahme von Flüchtlingen aus Griechenland einsetzen.

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07.11.2016

Infoabend: „Flüchtlinge aus Griechenland aufnehmen“

16.11, 19:00-21:00 Uhr

„Flüchtlinge aus Griechenland aufnehmen“ so lautet unsere Forderung und so lautet auch  der Titel unseres Infoabends.
Wir möchten gemeinsam mit unseren Gästen über die aktuelle Situation von Flüchtlingen in Griechenland und Unterstützungsaktionen berichten sowie die Möglichkeiten der Aufnahme in Deutschland und insbesondere in Mainz diskutieren.

  • Wann: Mittwoch, den 16.11., 19:00-21:00
  • Wo:     DGB-Haus Mainz (Kaiserstr. 26)

Helfe mit, für unsere Veranstaltung zu werben: Lade deine Freund*innen auf facebook ein: facebook

Wenn du Plakate zum aushängen brauchst melde dich bei uns: griechenland@save-me-mainz.de

Programm:

  • Einleitung und Vorstellung der Aktion:                                                                        Jeremias Brunner vom Aktionsbündnis „Menschen au der Flucht aus Griechenland aufnehmen!“
  • Zur Situation für Geflüchtete in Griechenland und politische Hintergründe:              Karl Kopp, Europareferent bei Pro Asyl
  • Erfahrungsberichte von vor Ort:                                                                                   Panajotis Gavrilis (Journalist) und Clara Anna Bünger (Juristin) von der in Griechenland aktiven Initiative „Refugee Law Clinics Abroad“
  • Erste-Hilfe – von Mainz nach Griechenland:                                                                     Dagmar Seitz Kippel und Ria Houriaj Limam, Organisatorinnen eines Hilfgütertransportes nach Griechenland
  • Publikumsdiskussion: Rückfragen und Debatte um Handlungs- und Aufnahmemöglichkeiten
  • Erste Einschätzung durch Vertreter*innen der Mainzer Stadtratsfraktionen

Eingeladen sind außerdem Fraktionen des Mainzer Stadtrats sowie Abgeordnete des Landtags RLP und des Bundestages.

Wir würden uns freuen wenn auch Du vorbei kommst und dich an der anschließenden Publikumsdiskussion beteiligst!

Bis Dann!


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03.11.2016

Relocation voranbringen – Bundesweite Petition unterzeichnen!

Liebe Unterstützer*innen!

Eigentlich sollte die Aufnahme von Flüchtlingen, die in Griechenland feststecken längst laufen – hat sich doch die deutsche Bundesregierung bereits 2015 im Rahmen des EU-Programms „relocation“ zur Aufnahme von 27 500 Menschen von Griechenland (17 200) und Italien (10 300) verpflichtet. Bis dato erfolgten nur 216 Aufnahmen [1]!
In Gedanken bei den Menschen, die in den miserablen Camps in Griechenland ohne Perspektive ausharren müssen, wollen wir euch auf eine bundesweite Petition aufmerksam machen:

https://weact.campact.de/p/relocation

Bitte unterzeichnet also auch auf dieser Petition!

Gleichzeitig wollen wir zwischen der bundesweiten Petition und unserer Kommunalen Kampagne unterscheiden: Wir werden in Mainz für eine humanitäre Aufnahme zusätzlich zu „Relocation“ kämpfen. Denn die Idee von Relocation ist zwar gut – doch die Umsetzung kritisieren wir scharf. So können nur Menschen aus Syrien, Eritrea, Burundi, Mosabique, Bahrain, Bhutan, Katar und Jemen einen Antrag auf relocation stellen [2]. Dazu zählen jedoch nur 50% der Geflüchteten in Griechenland [3]. Die andere Hälfte würde also gar keine Chance haben, aus den Camps zu kommen – egal ob unbegleitete Minderjährige, schwangere Frauen, Verletzte oder aus anderen Gründen vulnerabel. Allein die Länderherkunft entscheidet.

Wir bitten euch darum, die bundesweite Petition zu unterzeichnen – 50% ist mehr als nichts. Gleichzeitig bitten wir euch jedoch auch darum uns weiter zu unterstützen. Denn „Relocation“ ist unfair und nicht ausreichend.

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September 2016
  • Wir suchen nach weiteren Personen und Initiativen, die uns unterstützen!
  • Veröffentlichung des Briefes über die Lage in Griechenland mit unserer Forderung an die Stadt Mainz.
  • Gespräche mit den Stadtratsfraktionen mit dem Zie, einen Stadtratsbeschluss zu erwirken.
  • Wir planen weitere Veranstaltungen zur Situation in Griechenland und zur Aufnahme von Geflüchteten in Mainz (Genaueres folgt).